Abenteuer Sibirien, 1. Etappe Dresden-Moskau

Mythos Transsibirische Eisenbahn. Wir wollten die Transsib er“fahren“ (zumindest einen Teil) und (Sibirien) er“leben“.
Die erste Etappe ging von Dresden nach Moskau, der leichteste Abschnitt mit Aeroflot. Spät in der Nacht kommen wir im Hotel Izmailovo Alpha an.

Hotelcomplex Izmailovo
.
Unmengen von Chinesen an der Rezeption, auch eine Auswirkung der Russland-Sanktionen. Russland öffnet sich nach Osten und man kann es überall sehen und erleben. Die Hinweise und Informationen für Touristen im ganzen Land sind nunmehr auch auf chinesisch. Es dauert eine lange Zeit, ehe wir unsere Pässe und Visa registriert haben. Das Hotel liegt am Izmailovo Park und dem Izmailovo Kreml.
Am nächsten Morgen dann die Freude Moskau wiederzusehen. Die Metrostation Partizanskaya ist gleich neben dem Hotel, man nehme die Blaue Linie und steige am Platz der Revolution aus. Zum Roten Platz nur ein paar Schritte. Da ist er, der Rote Platz in seiner ganzen Schönheit. Denn „красный“ kommt von Schönheit und wurde dann zu rot. Leider ist der Platz etwas abgesperrt, denn die Stadt rüstet zum Feiertag, zum Tag Russlands (День России) am 12. Juni, und die Tribünen werden aufgebaut.
Basilius-Kathedrale an der Südseite des Roten Platzes, heute ein Museum
. Vom Roten Platz aus geht man durch den Alexandergarten vorbei am Grabmal des unbekannten Soldaten zu den Kassen für den Kreml. Wir hatten die Karten für die Besichtigung schon vorab im Internet gekauft, so dass wir uns nicht in die endlosen Schlangen für die Touristen einreihen müssen.
Staatliches Historisches Museum
Es dauert eine ganze Weile, bis man die Sicherheitsmassnahmen durchlaufen hat und endlich den Kreml betreten kann. Die Kathedralen und Paläste, die Farben und das Gold, der Prunk und die Schlichtheit, sie beeindrucken uns nachhaltig. Das herrliche Sommerwetter trägt auch dazu bei, uns einen wunderschönen ersten Urlaubstag zu bescheren.
Glockenturm Iwan der Große. Mit 81 Metern das größte Bauwerk im Kreml und lange Zeit auch in Moskau selbst.
Auf dem Palastplatz.
Der Erlöser Turm (Спасская башня)
Als die Glocken am Erlöserturm Mittag einläuten, verlassen wir den Kreml in Richtung GUM und genießen eine kurze Pause im ehrwürdigen Kaufhaus. Inzwischen in der Hand der Markenlabel aus aller Welt, jedoch fast keine Kunden. Lediglich im Restaurantbereich (Achten Sie auf die Preise) kann man bei der Selbstbedienung einen kleinen Imbiss nehmen.
Im Warenhaus GUM mit einer über 100-jährigen Geschichte, einst das größte Warenhaus Europas. Blick auf den Brunnen unter der zentralen Glaskuppel.
Anschließend gönnen wir uns eine Stadtrundfahrt mit einem Hop-on-hop-off-Bus, die Haltestelle ist direkt an der Ecke des GUM am Roten Platz, gegenüber dem Erlöserturm. Übrigens diese Busse gibt es in Russland bisher nur in Sankt Petersburg und Moskau.
Und dann am Abend: Endlich geht die Zugreise los, vom Jaroslawler Bahnhof.