Rhabarberzeit

Es ist Rhabarberzeit und Zeit für süße Desserts und leckere Kuchen, zu genießen auf der Terrasse an den ersten warmen Sommertagen, so wie heute. Bei mir ist es wie in jedem Jahr: das Kochbuch von 1985 „Von Apfelkartoffeln bis Zwiebelkuchen“ von Kurt Drummer, volkstümliche Gerichte aus der DDR zwischen Thüringer Wald und Lausitz, Ostsee und Erzgebirge, aus dem Regal. Da steht es auf Seite 51 – das ewig gute Rhabarberkuchenrezept. Meine Kinder fragen in jedem Jahr danach, wann es endlich soweit ist.

Und hier für alle: Den Rhabarber (600g) ungeschält gut waschen und in 3 cm lange Stücke schneiden. Das Mehl (150g) mit der Speisestärke (75g) und 1,5 TL Backpulver sieben. 150g Magazine, 150g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker schaumig rühren. 2 Eier und 1 Eigelb nach und nach abwechselnd mit dem Mehlgemisch unterrühren (hier meine Abänderung wegen Materialeinsparung – 3 Eigelb und 1 Ei) und den Teig in eine gefettete Springform füllen. Zwiebackbrösel darauf verteilen, die Rhabarberstücke daraufgeben und den Kuchen bei 160° Umluft (das ist die Anpassung an moderne Backöfen) backen. Die Eiklar (wir kommen nach meiner Anpassung auf drei Stück) mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen, zum Schluss 175g Zucker gut unterschlagen und 1 TL Zitronensaft unterrühren. Den Rhabarberkuchen nach 25 Min Backzeit herausnehmen, mit dem Eischnee abdecken und noch weitere 20 Minuten backen.

Voila, einen schönen Muttertagssonntag noch.